Speel man to  &  Spieletreff SPO   2016

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Stadt Land Spielt

6 Jan 2016

 

ÜBER DAS PROJEKT

Stadt-Land-Spielt! ist ein Projekt zur Förderung des Kulturguts Spiel in der Gesellschaft.

Gesellschaftsspiele werden seit Jahrtausenden, im Grunde seit Anbeginn der Menschheit gespielt und sind in allen Kulturen anzutreffen, ob bei den Maya, den Ägyptern oder Römern oder auch den Asiatischen Hochkulturen. Als Spielmaterial dienten Würfel, Knochen, Naturfrüchte, später ergänzt um Spielbretter und Spielkarten. Das Spiel ist damit als Kulturgut anzusehen, dass Ausdruck und Spiegelbild der jeweiligen Kultur ist.

Neben der integrierenden Kraft eines Spiels bieten Gesellschaftsspiele die Möglichkeit, selbst gestaltend tätig zu werden. Anders als beim Medium Buch oder Film, geht der Spieler aus der Rolle des unbeteiligten Zuschauers heraus und leitet die Geschicke seiner Spielfiguren selbst. In manch einem Spiel kann der Spieler sich mit seiner Spielfigur identifizieren.
Entscheidungen müssen getroffen werden und haben Konsequenzen bis zum Ende der Partie – anders als im Computerspiel gibt es kein „Reset“, kein Abbrechen und Neustarten mit dem Spielstand zum Zeitpunkt des letzten Abspeicherns.
Deshalb kennzeichnen Emotionen und Geselligkeit die Spiele über soziale Grenzen hinweg. Vor dem Spiel, vor Beginn einer Partie sind alle Teilnehmer gleich, unabhängig von ihrer Herkunft, Vorbildung, Alter etc. Für jeden gibt es das richtige Spiel: Die Faktoren Glück, Geschick und Überlegung können den Spielspaß je nach den Fähigkeiten und Vorlieben der Teilnehmer maßgeblich beeinflussen. Das für den persönlichen Geschmack richtige Spiel zu finden, fällt aber oft schwer.

Gesellschaftsspiele werden in unreflektierten Vorurteilen als reine Kinderbeschäftigung oder als „etwas für Freaks“ angesehen. Nach Abschluss des Kindesalters „spielt man nicht mehr“ – bis man selbst wieder Kinder hat. Die altbekannten Spiele wie „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“ oder „Monopoly“ stellen keine Herausforderungen mehr bereit und seitenlange Spielregeln komplexer Spiele schrecken vor einer Eigenerfahrung ab.
Das liegt in der Regel daran, dass es an einer fachgerechten Beratung fehlt, welches Spiel für den einzelnen in Frage kommt. Es kommt zu negativen Erfahrungen beim Versuch, ein Spiel sich selbst anhand der Regel zu erarbeiten. Dieses negative Erlebnis wird auf „das Spielen“ allgemein übertragen. Bestehende Beratungsangebote in Spieleclubs, an Spiele(r)tagen etc. sind zu wenig bekannt und werden nicht außerhalb der Gemeinde der sowieso Spielenden wahrgenommen.

Die Partner des Projekts – das Deutsche Spielearchiv Nürnberg, das Deutsche SPIELEmuseum Chemnitz, das Spielezentrum Herne, das Österreichische Spielemuseum und die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ)  – möchten darum besondere, jährlich ausgerufene „Tage des Gesellschaftsspiels“ etablieren.
An diesen Tagen soll an möglichst vielen Orten in Deutschland oder auch über das Bundesgebiet hinaus familienfreundliche Spieleveranstaltungen angeboten werden, die den Menschen das Gesellschaftsspiel näher bringen.

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